Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Miesbach

Exkursion nach Regensburg von Mitgliedern des ADFC - OG Miesbach

Die ADFC OG Miesbach zu Besuch beim ADFC in Regensburg am 26.07.2026

Gruppenfoto auf der Fahrradstraße
Gruppenfoto auf der Fahrradstraße © Stefanie Wegerhoff

Nachdem unsere Fahrt nach Straubing im Sommer 2025 bereits interessante Erkenntnisse brachte, wie andernorts die Fahrrad Infrastruktur verbessert werden konnte, machten wir uns am 26.07.2026  nach Regensburg auf. Erneut wurden wir sachkundig von Regine und Klaus Wörle vom ADFC Regensburg begleitet. Verstärkung bekamen sie dieses Jahr durch den dortigen Kreisvorsitzenden des ADFC Benedikt Benz.

Am Regensburger Bahnhof standen die Leihräder der Firma Donau Donkeys für uns parat, extra von einem Mitarbeiter am Vortag für uns dort abgestellt. Mit diesen starteten wir direkt vor dem Bahnhof, wo wir als erstes ein Stück der 2024 als erste Schnell-Radroute RR05 kennenlernten.

Als nächstes lernten wir eine große Straßenkreuzung kennen, an der 5 Straßen einmünden und es nun eine spezielle Ampelschaltung gibt, an der Radler die Kreuzung queren können, um so zügig Richtung Kumpfmühl fahren zu können. An der Kumpfmühler Straße konnte der ADFC erreichen, dass aus einer zweispurigen Einfallstraße eine Straße mit einer Bus/Rad-Spur und einer Autospur wurde. Die Anwohner und Gewerbetreibenden zeigen sich darüber erfreut, da es zu einer Verkehrsberuhigung, aber auch eine Belebung der Geschäftswelt kam.

Dann ging es weiter über eine neue Fahrradstraße, die einige Studentenwohnheim günstig mit der Uni und der OTH verbindet. An dieser Stelle zeigt uns Klaus spannende Dokumente aus dem Archiv zur Straßenentwicklung aus den Jahren 1938 und 1962. Ursprünglich sollte hier der Burgunderring entstehen als Umgehungsstraße rund um Regensburg. Da dieser Ring nie gebaut wurde, gibt es hier im Süden der Stadt nun immer noch einen Grünstreifen, in dem eine weitere Radschnellroute integriert werden soll, sodass man hier zügig von Ost nach West fahren kann ohne jedes Mal den Berg Richtung Donau bergab fahren zu müssen. Ein Teil ist schon fertig und wurde ebenfalls von uns beradelt. Hier trafen wir zufällig ein dort lebendes Ehepaar – ebenfalls Mitglied im ADFC – die die Erklärungen bestätigten und ergänzten.

Nach einer stärkenden Mittagspause fuhren wir wieder Richtung Innenstadt und lernten dort weitere Rad-Infrastruktur-Maßnahmen kennen, die das zügige Radfahren erleichtern. Ebenso wurden uns Orte gezeigt, die in der kommenden Zeit verbessert werden, wie die Erweiterung der Rad-/Fußbrücke am Grießer Steg. Da es mittlerweile heiß geworden war, kehrten wir noch in einen Biergarten ein und tauschten uns zu Arbeit des ADFC auf kommunaler Ebene aus. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof bekamen wir noch eine sachkundige Stadtführung durch Regine und Klaus.

Wir danken den drei ortskundigen Begleiter:innen für die interessante Radbefahrung durch Regensburg und freuen uns bereit im Juli 2027 Landshut und seine Radwege kennenlernen zu können.

Kick van Walbeek


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